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Was machst du für Helfen.Berlin?

Carsten hat mich neulich mit „Redaktionsleiter“ vorgestellt (lacht). In der Praxis betreue ich den LinkedIn Account und sorge dafür, dass unser Blog beschrieben wird. Ich telefoniere viel mit Kooperationspartnern und stimme die Beiträge ab – das macht mir auch am meisten Spaß. Das Schönste ist, wenn ein Beitrag fertig ist und ich ihn online stellen und auf den Kanälen teilen kann.

Was ist dein Lieblingsort in Berlin?

Ich mag das Phönicia. Das ist ein Libanese bei mir um die Ecke. Den gibt’s auch noch. Die haben alle Stühle zur Seite geräumt, aber der Take-away Betrieb läuft noch. Und das Eschenbräu im Sprengelkiez mag ich auch sehr. Die haben frisch gebrautes Bier zu guten Studentenpreisen.

Was wird Berlin nach Ende der Coronakrise für ein Ort sein?

Ich glaube nicht, dass sich an der Kultur merklich etwas ändern wird. Es wurde   z. B. viel darüber spekuliert, ob die Menschen in der Coronazeit ein besseres Bewusstsein für den Klimawandel – eine noch viel größere Bedrohung als Covid-19 – entwickeln würden. Das wage ich zu bezweifeln. Die Macht der Gewohnheit wird die Leute schnell in alte Konsumgewohnheiten zurückfallen lassen. Um die Klimakrise zu bekämpfen, brauchen vor allem die Politik.

Wieso engagierst du dich?

Ich habe das Glück, einen Job zu haben, den ich überall ausführen kann. Ich betreue neben meinem Studium den Social Media Account eines Startups. Aber für alle Bars und Brauereien in meiner Gegend ist die Schließung eine Katastrophe. Als ich online auf Helfen.Berlin gestoßen bin, fand ich die Idee total cool und wollte unterstützen. Ich habe gehofft, dass ich dazu beitragen kann, dass meine Lieblingsorte bestehen bleiben. Also purer Eigennutz. 

Was vermisst du an deinem Leben vor Corona am meisten?

Ich fühle mich trotz der Corona-Beschränkungen frei. Trotzdem freue ich mich, wenn ich wieder unbeschwert in ein Geschäft gehen kann. Momentan überlege ich mir noch genau, ob ich den jeweiligen Laden wirklich besuchen sollte. Und es ist natürlich meist recht unentspannt, weil ich unterschwellig aufpasse, niemandem zu nahe zukommen.